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Gästebuch

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Eintrag von: IG Verkehrssicherheit, Andrea Callegher, 28.05.2018, 10:05
Antrag Webereistrasse - Antwortmail an Herr Mathys
Grüezi Herr Mathys Gerne publiziere ich hiermit noch das Antwortmail, welches die IG bereits gestern Morgen an Sie versandt hat. Alle Informationen zum Thema Parkieren finden Sie auf dieser Webseite: http://www.fahrlehrer24.ch/9-auto-theorie/39-parkieren. Grüezi Herr Mathys Herzlichen Dank für Ihren Einwand. Wir stimmen Ihnen zu: die Webereistrasse ist im neuen Konzept als Hauptsammelstrasse klassifiziert und dient als Zubringer für den Gewerbepark Wäbi, welcher rege genutzt wird. Jedoch erfüllt die Webereistrasse in keinerlei Hinsicht diese Klassifizierung, denn die Normen für eine Hauptsammelstrasse sind gemäss Norm SN 640 201 der Vereinigung Schweizerischer Strassenfachleute (VSS) wie folgt festgelegt: Fahrbahnbreiten-Minimum: 5m Fussweg-Minimum: 1,5m (beidseitiger Fussweg vorgeschrieben) Total Mindest-Breite der Strasse: 6,50m Weder ein beidseitiges Trottoir noch die vorgegebene Breite sind auf der Webereistrasse gegeben. Das Kreuzen zwischen PKW und LKW auf der Strasse ist schon heute an den meisten Stellen kaum möglich, die Begegnung von LKW und LKW sogar unmöglich. Die Strassenbreite müsste laut Baugesetz konstant 6.70m betragen damit zwei LKWs mit 50km/h kreuzen könnten, mit 30km/h reduziert sich die vorgeschriebene Strassenbreite auf 6m. Solange diese Normen nicht baulich umgesetzt sind, ist es umso wichtiger, dass auch auf der Webereistrasse Tempo 30 eingeführt wird. Der einzige vorhandene Fussgängerstreifen auf der Webereistrasse wird nicht aufgehoben, da an speziellen Standorten wie Schulen und Altersheimen Fussgängerstreifen auch in Tempo 30-Zonen bestehen dürfen. Selbstverständlich kann es zu Bussen und Ausweisentzug kommen (ab einer Übertretung von 21 km/h plus Toleranzwert von 3-5 km/h, 1 Monat Ausweisentzug). Diese Regelung gilt auf für alle Verkehrsteilnehmer, egal ob Gewerbler oder Privatpersonen. Die vielen, zu berücksichtigen Rechtsvortritte untersagen im aktuellen Zustand bereits ein Fahren mit 50km/h. Auf der Strecke von 949m verlieren Sie maximal 45 Sekunden Zeit. Wenn man bedenkt, dass mit korrekter Fahrweise bereits heute nicht 50km/h gefahren werden kann, ist der Zeitverlust marginal. Wenige Sekunden, die eingesetzt werden, um die als Kindergartenweg benutzte Webereistrasse sicherer zu machen. Ich hoffe, Sie sind auch der Ansicht, dass ein Menschenleben mehr Wert hat als kaum messbarer Zeitverlust? Im Allgemeinen wurde das Konzept durch Ballmer & Partner erstellt und durch die Verkehrskommission und den Gemeinderat genehmigt. Die IG Verkehrssicherheit hatte auf das Konzept keine Einflussmöglichkeit. Wir sehen uns lediglich als „Marketing-Abteilung“: wir informieren und mobilisieren die Bevölkerung, da in Seon grosser Handlungsbedarf besteht und ein weiteres Scheitern hohe Kosten (Lärmsanierung, Strassenausbau) zur Folge hätte. Gerne möchten wir Sie bitten, Ihren Antrag zu überdenken. Solange die Webereistrasse nicht ausgebaut ist, ist es umso wichtiger, dass Tempo 30 eingeführt wird. Sollte sie mal die vorgegebenen Normen erfüllen, kann Tempo 30 natürlich gerne aufgehoben werden.
Eintrag von: Mathys Josef Seon, 27.05.2018, 22:05
Form eines Aenderungs-Antrages zum Traktandum Tempo 30-Zonen in Wohnquartieren
Der website der Gemeinde Seon kann ich leider noch keine Traktandenliste der in rund 19 Tagen am 15. Juni 2018 stattfindenden Gemeindeversammlung entnehmen. Ich gedenke, zum Traktandum "Tempo-30-Zonen in den Wohnquartieren" einen Abänderungsantrag einzubringen. Hierbei werde ich beantragen, dass der vorliegende Antrag des Gemeinderates wie folgt angepasst wird: Das dem Antrag des Gemeinderates zu Grunde liegende von Balmer und Partner AG am 04.04.2018 erstellte Konzept ist abzuändern, respektive neu zu fassen wie folgt:. ******************************************** Punkt 1.2 Perimeter Das Gebiet umfasst alle Wohngebiete in der Gemeinde Seon (siehe Anhang 1). Im Gebiet Unterdorfstrasse vom Kreisel Seetalstrasse bis zur Egliswilerstrasse und die Milchgasse wird Tempo 30 bereits umgesetzt: Folgende Strassenzüge werden ausgeschlossen: - Kantonsstrassen (....) - Kirchtalstrasse bis Nr. 45 - Oberdorfstrasse - Schafisheimerstrasse - Retterswilerstrasse bis Nr. 45 - Reussgasse - Webereistrasse ****************************************** Da mir das formelle Vorgehen hierfür nicht mit rechtsgenügender Sicherheit bekannt ist, muss ich die Gemeindekanzlei bitten, mir das Prozedere rechtsverbindlich zu erklären. Da ich aus gesundheitlichen Gründen zwar an der Gemeindeversammlung teilnehmen kann aber meinen Antrag nicht persönlich vortragen kann (ich kann nicht mehr sprechen und auch nicht mehr von Hand schreiben) kann ich den Antrag nur noch schriftlich stellen. Ich erwarte, dass dann vom Sitzungsleiter der Gemeindeversammlung mein Antrag vorgelesen, zur Diskussion gestellt und zur Abstimmung gebracht wird. Wie gesagt, ich werde nicht in der Lage sein, meinen Antrag mündlich und persönlich vorzutragen und bin auch nicht in der Lage, an der Versammlung mit den Versammlungsteilnehmern zu diskutieren. Das ganze wird sich daher auf das Verlesen meines ausführlichen und mit sauberen Begründungen unterlegten Antrages beschränken müssen. Bitte lassen Sie mich wissen, welche Formerfordernisse ich hierfür erfüllen muss. Da die Befürworter von Tempo 30 allfällige Formfehler meines Antrages sicherlich zu nutzen wissen, muss ich einen Antrag stellen können, der alle juristischen Anfechtungsmöglichkeiten zum vorneherein ausschliesst. Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe Mathys Josef eidg. dipl. Immobilientreuhänder im Ruhestand mathysjosef43@gmail.com
Eintrag von: Mathys Josef Seon, 27.05.2018, 21:05
Tempo 30; ja, aber keine Parkplätze auf Tempo-30-Strassen !!
Fragen an den Gemeinderat Mir ist nicht klar, was die Einführung von Tempo 30 in Sachen Parkierung von Autos auf Gemeindestrassen bewirken könnte. Daher einige Fragen an den Gemeinderat: 01. Wenn eine Quartierstrasse mit einer Breite von 5.50 m (z.B. Bachweg) mit Tempo 50 km/h befahren werden darf, darf man dann auf dieser Quartierstrasse parkieren ? 02. Wie breit muss eine Quartierstrasse mindestens sein, damit man bei Tempo 50 km/h auf ihr parkieren darf ? Auch wenn es keine eingezeichneten Parkfelder hat ? 03. Wenn eine Quartierstrasse von Breite 5.50 m in einer Tempo-30-Zone liegt, darf man dann auf ihr parkieren ? 04. Gemäss Norm SN 640 291 darf man bereits auf einer Strasse in Breite 5.00 m längs parkieren und dabei 1.90 m der Strassenbreite beanspruchen. Es muss nur eine Durchfahrtsbreite von 3.10 m bleiben, was sicher des Kreuzen von 2 Fahrzeugen behindern wird. Frage hierzu: 04.1 Welche Strassenzüge in Seon, die neu in die Tempo-30-Zone zu liegen kommen sollen, haben eine Breite von mindestens 5.00 m ? 04.2 Darf man dann nach Einführung von Tempo 30 auf diesen Strassen längsseits parkieren ? 04.3 auch wenn keine weissen Parkfelder gekennzeichnet sind ? 04.4 Gedenkt der Gemeinderat, in Zukunft das Parkieren auf Quartierstrassen mit einer Breite von mindestens 5.00 m zu gestatten ? 04.5 Gedenkt der Gemeinderat, das Strassenreglement (oder das hierfür zuständige Regelwerk) dementsprechend anzupassen. 04.6 Gedenkt der Gemeinderat, diese neuen Parkiermöglichkeiten auf Quartierstrassen durch Einzeichnen von Längs-Parkfeldern nach den SN-Normen wahrzunehmen ? 04.7 Sieht der Gemeinderat hierfür eine Bewirtschaftungsmöglichkeit vor, zum Beispiel mit Park-Karten, die es der Gemeinde ermöglicht, dieses gesteigerten Gebrauch einer öffentlichen Strasse mit Gebühren zu belegen und damit Einnahmen zu erzielen ? 05. Die Webereistrasse weist an vielen Stellen eine Breite von 7.50 m auf. Fragen hierzu an den Gemeinderat: 05.1 Darf man heute unter dem Regime der 50 km/h überhaupt auf der Webereistrasse parkieren ? 05.2 Gibt es eine Aenderung, wenn die Webereistrasse neu mit Tempo 30 belegt wird ? 05.3 Darf man dann auf der Webereistrasse längs parkieren, dort wo es die Breite der Strasse erlaubt ? 06. Betrachtet es der Gemeinderat als sinnvoll (will heissen als eine Verbesserung der Sicherheit der Fussgänger) wenn bisher unter dem Regie Tempo 50 km/h auf der ganzen Strassenbreite gut übersichtliche Sichtverhältnisse nun durch die nun gestzlich zulässige Parkierung drastisch eingeschränkt werden und die Uebersichtlichkeit der vollen Strassenbreite praktisch verunmöglicht ? 07. Hat der Gemeinderat eine gesetzliche Möglichkeit, das Parkieren auf Quartierstrassen unter dem Regie von Temp 30 zu untersagen ? 08. Ist der Gemeinderat bereit, von seinen Kompetenzen Gebrauch zu machen ? 09. Wie und wann muss ein entsprechender Antrag an die Gemeindeversammlung eingereicht werden ? 10. Wäre der Gemeinderat bereit, bei der Behandlung vom Traktandum "Tempo 30" an der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2018 seinen Stimmbürgern verbindliche Zusagen hierüber zu machen ? Mathys Josef mathysjosef43@gmail.com
Eintrag von: Mathys Josef Seon, 27.05.2018, 20:05
Tempo 30 ja, aber ohne Webereistrasse
Duplikat meiner Einsendung vom 25. Mai 2018 01.21 Uhr auf die website der igverkehrssicherheit.jimdo.com Nach Studium aller verfügbaren Unterlagen komme ich zum Schluss, dass auch die neue Inititave für Tempo 30 eine weitere Zwängerei der Anwohner der Webereistrasse ist. Obwohl die Webereistrasse in den Unterlagen des Konzepts (Artikel 2.2) als sogenannte Hauptsammelstrasse klassiert ist (somit der Oberdorfstrasse und der Reussgasse gleichgestellt) wollen die Initianten partout auch die Webereistrasse mit Tempo 30 belegen. Sie vergessen dabei, dass die Webereistrasse der einzige Zubringer zum Gewerbepark Wäbi ist. Notabene, ein Gewerbepark der der Gemeinde Seon nach Schliessung der Weberei Müller & Co. viele, viele der verlorengegangenen Arbeitsplätze ersetzt hat. Wie ich kürzlich feststellen konnte, ist der Gewerbepark nach wie vor sehr gut besetzt und hat offensichtlich auch Entwicklungschancen, das heisst, er erzeugt auch weiterhin mehr Arbeitsplätze in Seon selbst. Dass das ein gewisses Verkehrsaufkommen nach sich zieht, dürfte sicher jedem Bürger einleuchten. Die meisten der Initianten konnten also wissen, dass, wenn sie an dieser Strasse ein Haus oder Wohnung haben wollten, sie mit diesem Sammelstrassen-Verkehr rechnen müssen. Die Webereistrasse ist rund 950 m lang, das heisst, dass alle Mitarbeiter und Lieferanten eine relativ lange Strecke nur mit Tempo 30 befahren dürften. Sollten sie es einmal vergessen und, wie auf Hauptsammelstrassen üblich, mit 50km/h fahren, kann das sehr schnell zu einem Entzug des Führerausweises führen. Die MItarbeiter des Gewerbeparkes riskieren also fast täglich, ihre Fahrbewilligung zu verlieren. Was das für einen Gewerbetreibenden bedeutet, monatelang nicht mehr autofahren zu könne, kann jedermann ermessen, der auch beruflich auf ein Fahrzeug angewiesen ist. Aus diesen Gründen halte ich das Festhalter der Unterstellung der Webereistrasse unter das Tempo 30-Regime für eine reine Zwängerei. Selbstverständlich bin ich als Grossvater von 7 Enkelkindern an der Sicherheit von Kindern und alten Leuten interessiert und stehe voll und ganz hinter der Idee, in den Wohnquartieren das Tempo 30-Regime einzuführen. Es wäre den Initianten gut geraten, den Antrag an die Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2018 dahingehend anzupassen, dass unter Punkt 1.2 "Perimeter" die Webereistrasse unter den Titel "Folgende Strassenzüge werden ausgeschlossen:" explizit aufgeführt wird. Ich jedenfalls werde dafür sorgen, dass an der Gemeindeversammlung ein entsprechender Antrag auf Abänderung des gemeinderätlichen Antrages gestellt wird. PS zu diesem Duplikat: Meine Einsendung vom Freitag, 25. Mai 2018 01.21 Uhr war am Sonntag, 27. Mai 2018 auf der website der IGVerkehrssicherheit bereits nicht mehr sichtbar. Offenbar werden solche Kommentare, so sie denn nicht passen, einfach gelöscht. Gibt mir Anlass, die Seriosität der websiten-Betreiber doch leicht anzuzweifeln. Ich gestatte mir noch den Hinweis, dass ich alle bisherigen Verlautbarungen ohne jede Aufforderung irgend einer Gruppierung geschrieben habe. Das ist immer nur meine persönliche, sachbezogene Meinung zu diesem Themenkreis. Als Anwohner am Ende des verkehrsarmen Bachweges habe ich auch keinerlei persönliches Interesse an der Ablehnung von Tempo 30 in Wohnquartieren. Ja, ich darf sogar von mir in Anspruch nehmen, dass ich seit ich vor 3 Jahren an den Bachweg gezogen bin, freiwillig selten mehr als 35 km/h auf dem Bachweg gefahren bin. Das im Bewusstsein, dass in den Einfamilienhäuser am Bachweg viele junge Familien mit Kleinkindern wohnen und speziell in den Randstunden der Schulzeit viele Kinder hier unterwegs sind. Falls ich hingegen neu von einer Gruppe um Unterstützung ersucht werde, bin ich gerne bereit, diese zu leisten. Mathys Josef eidg. dipl. Immobilientreuhänder im Ruhestand mathysjosef43@gmail.com
Eintrag von: Mathys Josef Seon, 27.05.2018, 19:05
Tempo 30 - eine Mogelpackung ?
beim intensiven Studium der verfügbaren Unterlagen (z.B. Konzept Zone 30 in Wohnquartieren) fällt mir auf, dass bei allen 3 dem Konzept als Anhang beigefügten Planungsgrundlagen offenbar ganz bewusst das am Ende der Webereistrasse gelegene Industrie-Gebiet Oholten mit seinem Gewerbepark nirgends aufgeführt ist. Das heisst doch, dass die allfälligen Probleme, die mit der Unterstellung der Webereistrasse unter das Regime der Tempo-30-Zone für die Gewerbetreibenden im Gewerbegebiet anfallen werden, nicht einmal im Ansatz berücksichtigt worden sind. Natürlich ist das Industriegebiet kein Wohnquartier, aber es ist, was ebenso wichtig ist wie das Wohnen, ein Arbeitsplatz-Quartier, wo jeden Tage viele Leute möglichst ungehindert ihren Arbeitsplatz erreichen sollten. Wenn nun die Anwohner der Webereistrasse in einer gewissen Eigennützigkeit für sich verlangen, dass auch die Webereistrasse auf Tempo 30 gesetzt wird, übersehen sie dabei, dass auch noch andere Interressen als ihre ureigenen Interessen tangiert sind. Im Verkehrskonzept "50-30" vom Juni 2011 wird jedenfalls unter Punkt 1.3 Gebietsabgrenzung ausdrücklich erwähnt: Die Untersuchungen umfassen das gesamte Gemeindegebiet ohne... und ohne das Industriegebiet Birren. In Punkt 2.1 Verkehrsnetz wird die Webereistrasse als wichtige Strasse aufgeführt. Als weitere wichtige Strassen sind die Kantonsstrasse K 375 Unterdorf- und Egliswilerstrasse sowie die Retterswilerstrasse, Kirchtalstrasse, Webereistrasse und die Reussgasse zu erwähnen. Es ist daher für mich schlichtwegs nicht verständlich, wie man ein Konzept Tempo 30 ohne den Einbezug des Gewerbegebietes "Oholten" aufstellen lassen kann. An den Gemeinderat von Seon stelle ich daher folgende Fragen: 01. Was hat den Gemeinderat veranlasst, das Industriegebiet Oholten im Konzept Tempo 30 nicht zu berücksichtigen 02. Aus welchen Gründen wurden auf den Plänen im Anhang zum Konzept Tempo 30 das sich am Ende der Webereistrasse befindliche Industriegebiet Oholten nicht aufgeführt. 03. Welche Mitwirkungsmöglichkeiten am Tempo-30-Konzept stehen den Gewerbetreibenden in diesem Quartier zur Verfügung ? 04. Können sich die Gewerbetreibenden im Industriegebiet überhaupt zum Konzept 30 äussern, obwohl sie explixit nicht Bestandteil des Konzeptes Tempo 30 sind. Wenn ja, welche rechtlichen Schritte müssen Sie unternehmen ? Ende der Fragen an den Gemeinderat Es muss hier einfach einmal gesagt sein, dass offenbar auch diesmal wieder und in massgeblicher Weise, wenn auch eher im Hintergrund, die gleiche Gruppierung als Initiant für Tempo 30 Seon stark macht. Diese Leute möchten doch bitte endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Webereistrasse und das Industriegebiet Oholten lange vor ihrer Zeit schon da waren. Wenn sie denn ein Haus oder eine Wohnung an der Webereistrasse erworben haben, haben sie dies im vollen Wissen um das hohe Verkehrsaufkommen und die Gefährlichkeiten dieser Strasse in Kauf genommen. Dementsprechend konnten sie ihr Grundstücke zu verhältnismässig tiefen Preisen erwerben. Jetzt, nachträglich noch, die Oeffentlichkeit aufzufordern, diese Webereistrasse in eine ruhige, sichere Wohnquartierstrasse umzuwandeln, grenzt meines Erachtens an eine gewisse Ueberheblichkeit.
Eintrag von: Kurt Lauper, 26.05.2018, 18:05
NEIN ZU TEMPO 30
Warum Tempo 30 einführen wenn wir ja schon 2 mal mit Nein abgestimmt haben. Das ist nur unnötig Geld ausgeben. Wir in Seon haben überall ausgebaute Strassen, haben entlang vieler Strassen Trottoirs, zum Teil sogar auf beiden Strassenseiten. Die Strassen haben wir für den Verkehr gebaut und bezahlt und nicht zum verweilen und zum spielen, denn für dieses gibt Gärten, Parks und Spielplätze. Beim heutigen Verkehrsaufkommen ist es wichtiger denn je, dass wir in einer vernünftigen Zeit ans Ziel kommen. Alle wollen Mobil sein und jetzt solls plötzlich unmöglich langsamer werden. Wenn ich mit 30 durchs Dorf fahre habe ich fast doppelt so lange, als wenn ich mit 50 fahren kann. Also stösst mein Auto doppelt so lange Auspuffgase aus, als bei Tempo30. Zudem fährt mein Auto bei Tempo 50 im 4. Gang und bei Tempo 30 im 2. Oder 3. Gang bei höherer Tourenzahl und eben wie schon gesagt habe ich für die gleiche Strecke viel länger. Punkto Lärm und Gesundheit ist sogar das Gegenteil der Fall. Viel mehr länger Abgase produzieren mit höherer Tourenzahl verschmutzen die Luft viel mehr. Punkto Sicherheit besteht kaum Handlungsbedarf auf unseren Strassen. Was vielleicht wünschenswert wäre sind 2 oder 3 Personenunterführungen entlang der Hauptstrasse. Warum muss jetzt Tempo 30 durchgeboxt werden in Seon. Denke ich an Staufen. Das ist ja unmöglich dort voranzukommen. Breite Strassen und beidseitig Trottoirs und Tempo 30. Das ist in der heutigen Zeit ein Garaus. Ich hoffe sehr dass die Seoner dem Tempo 30 zwang nicht zustimmen werden. Sehe ich mal den Massnahmenplan an, da gibt’s wieder neue unnötige Signale, Markierungen, Rechtsvortrittmarkierungen usw., als ob wir nicht schon genug Signale und Markierungen beachten müssen beim fahren auf der Strassen. Es bleibt kaum noch ein Stück Strasse frei zum normal befahren. Für mich sind die Strassen zum fahren gebaut worden, und nicht für was anderes. Im neuen seenerhelm vom Mai 2018 sind, meine ich nur Beführworter zu Wort gekommen. Warum? Das ist keine neutrale Berichterstattung mehr. Also liebe Seonerinnen und Seoner, stimmt NEIN zu Tempo 30. Denn das ist nichts anderes als eine Zwängerei, da wir schon 2 mal NEIN dazu abgestimmt haben. Zudem können wir dieses Geld bestimmt für was gescheiteres verwenden. NEIN ZU TEMPO 30
Eintrag von: Sandra De Luca, 22.05.2018, 10:05
Antwort an Herrn W. Bachmann:
Schauen sie sich bitte mal um im Dorf wo man aktuell in Seoner Quartieren Fussgängerstreifen findet? Sie werden bemerken, es sind tatsächlich sehr wenige. Es ist also jetzt mit Tempo 50 schon so, dass der Fussgänger die Quartierstrassen ohne Fussgängerstreifen überquert. Nach Strassenverkehrsgesetz sind übrigens Fussgängerstreifen in Tempo 30 Zonen auch zulässig wenn besondere Vortrittsbedürfnisse für Fussgänger dies erfordern, namentlich bei Schulen und Heimen. Elterntaxis befürworte ich ganz klar nicht, sie können aber unmöglich behaupten, dass wir ohne Elterntaxis wesentlich weniger Verkehr hätten? Ausserdem ist der Spruch ''die Strasse ist kein Spielplatz'' wirklich überholt...das wäre absolut unverantwortlich und war vielleicht vor 50 Jahren noch möglich! Tempo 30 möchten im übrigen nicht nur Eltern, es gibt auch sehr viele ältere Personen die dafür sind.
Eintrag von: Schmid Konrad, 19.05.2018, 12:05
Bei Tempo 30 geht es um Respekt und Rücksichtsnahme
Laut Gegner gäbe es gegen Tempo 30 viele Argumente. Der Verkehrsfluss werde verunmöglicht, der Verkehr 
ergiesse sich in die Wohnquartiere. Weil es keine Querungshilfen wie Ampel oder Zebrastreifen gibt, 
steige das Risiko für Fussgänger, einen Unfall zu erleiden. Radfahrer können bei 50 km/h zügiger überholt 
werden, so werde die Unfallgefahr verkürzt. Und sowieso sollen zum Glück Unfälle mit Fussgängern und 
Velofahrer in Seon die grosse Ausnahme sein und deshalb kein Argument für Tempo 30, usw. Dass das noch immer so funktioniert, ist schon eigenartig. Klar, Autos gehören zu Seon. Aber Seon gehört nicht den Autos. Denn ehrlich: Wer von uns ist nur Velofahrer, wer ist bloss mit Bahn und Bus unterwegs, wer geht stets zu Fuss, wer fährt ausschliesslich Auto? Unsere Gemeinde ist nicht nur Verkehrsstrasse, sie ist Lebensraum. Wir wohnen hier, lernen hier, arbeiten hier, vergnügen uns hier und schlafen hier. Man ahnt: Bei der Frage um Tempo 30 geht es nicht um Geschwindigkeit, es geht um das Miteinander. Um Rücksichtnahme. Um Respekt.
Eintrag von: W. Bachmann, 19.05.2018, 11:05
Tempo 30
Die Lärmschutzverordnung betrifft die Kantonsstrassen. Wenn es keine Elterntaxis gäbe würde der Verkehr auch einwenig reduziert. In Tempo 30 Zonen hat der Fussgänger beim überqueren der Fahrbahn kein Vortritt. (keine Fussgängerstreifen) In den Tempo 30 Zonen sind die Quartierstrassen weiterhin keine Spielplätze für Kinder. Übrigens haben wir ja das Stvg welches dem dem Verkehrsteilnehmer in Eigenverantwortung vorschreibt: die Geschwindigkeit den Sicht,Strassen und Verkehrsverhältnisse anzupassen!! Somit erübrigt sich eine Einführung von Tempo 30 in Quartierstrassen !
Eintrag von: Rebecca Gloor, 18.05.2018, 08:05
JA zu Tempo 30 in Quartieren von Seon
Die Tempo 30 hat weder etwas damit zu tun Eigentümer von ihren Pflichten zu befreien, noch das die Eltern ihre Verantwortung nicht mehr wahrnehmen müssen und ihre Kinder nicht mehr auf die Gefahren im Strassenverkehr hinweisen. Das Verkehrsaufkommen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Auf Grund dieser Veränderungen müssen Massnahmen ergriffen werden um den Verkehr in den Quartieren zu verringern, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und die Wohn- und Lebensqualität zu erhalten. Stichwort dazu ist die Lärmschutzverordnung, deren Massnahmen in Seon nur unzureichend bis gar nicht umgesetzt wurden. Die Frist dazu ist Ende März 2018 abgelaufen, was zukünftig zu Klagen führen kann. Diese werden unsere Gemeinde mit Sicherheit teuer zu stehen kommen als die 143500 Fr.
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